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Gegen das Gesetz des Schweigens

Sechs Frauen gegen die IRA

Am 5. Mai 2005 wird in Gro?britannien und auch in Nordirland gew?hlt. Dort haben die Menschen wenig Hoffnung, dass sie damit am Terror in ihrem Land etwas ?ndern k?nnten. Aber sechs mutige Frauen brechen das Gesetz des Schweigens und fordern die IRA heraus.
Robert McCartney, ein Katholik, der von Katholiken get?tet wurde, liegt auf einem katholischen Friedhof am Rande von Belfast. Robert McCartney war Gabelstaplerfahrer. Er hatte immer Sinn Fein immer gew?hlt, den politischen Arm der IRA. Er war 33, als er am 30. Januar 2005 erschlagen, aufgeschlitzt und ermordet wurde im Zentrum von Belfast.

Internationale Hilfe
Es soll Streit gegeben haben in der Bar, ein Grund ist nicht bekannt. Es gibt 70 Zeugen, doch keiner meldet sich mit brauchbaren Hinweisen: keine Gest?ndnisse und deshalb keine Verhaftungen. Das IRA-Gesetz des Schweigens funktioniert noch immer. Zur?ck blieben seine Verlobte Bridgeen Hagan und seine f?nf Schwestern. Sie alle k?mpfen gemeinsam um Gerechtigkeit und brauchen auch internationale R?ckendeckung. Jetzt hoffen sie auf Unterst?tzung des Friedensnobelpreistr?gers Nelson Mandela. Sie alle haben ein einziges Ziel: die M?rder Roberts vor Gericht zu bringen. Und sie erfahren jeden Tag, wie schwer das ist.

Die sechs Frauen treffen sich Tag f?r Tag im Haus von Paula McCartney im katholischen Viertel Short Strand, um ihre Kampagne zu organisieren. Diese hat ihnen zahllose Fernsehauftritte, auch in den USA, und einen Besuch im Wei?en Haus bei George W. Bush gebracht! Sie sprachen mit Senatoren und Kongress-Abgeordneten, die viel Einfluss in Irland haben. Sie waren in Br?ssel. Aber sie arbeiten auch au?erhalb der Scheinwerfen mit Parteien und Menschenrechtsorganisationen zusammen.

Bedr?ckender Alltag
Und sie halten zusammen, und sie halten sich gegenseitig, die sechs starken Frauen von Belfast. Sie brauchen auch Kraft f?r die ganz allt?glichen Dinge, sechs M?tter, die sich um insgesamt 19 Kinder k?mmern m?ssen. "Was immer ihr sagt, sagt nichts", steht an einer Mauer. Ein drohender Hinweis an m?gliche Zeugen, aber vor allem eine Drohung an die McCartneys. So war Bridgeen und Roberts vierj?hriger Sohn Conlean wochenlang nicht im Kindergarten. Ende Mai versucht er es zum ersten Mal wieder, erfolglos. ?berall haben ihn die Blicke jener Kinder verfolgt, deren V?ter zu den Mordverd?chtigen geh?ren.

Bridgeen macht keinen Schritt alleine und immer wieder treffen sie und die Schwestern auf Drohung, Einsch?chterung und Verleumdung - und auf den IRA-Mann, der den Mordbefehl gab und der weiter in Freiheit ist. Aber sie machen weiter, so Paula: "Nat?rlich ist das bedr?ckend und das w?hlt uns tagelang auf. Aber man muss das ?berwinden und mit der wichtigsten Aufgabe weitermachen, damit der Kampf weitergeht und diese Leute vor Gericht kommen."

Gerechtigkeit statt Rache
Ein Kampf, der mitten im nordirischen Wahlkampf stattfindet. Viele warme Worte hat ihnen Sinn-Fein-Pr?sident Gerry Adams gesagt und einige Mitglieder ausgeschlossen. Aber wirklich geschehen ist nichts. Und auch das IRA-Angebot, die Schuldigen zu erschie?en, haben die McCartneys als Falle erkannt und zur?ckgewiesen. Und deshalb sind sie auch selbst nicht in die Politik gegangen. F?r Paula ist klar: "Es ist kein Kampf von uns Frauen gegen die M?nner von Sinn Fein und der IRA. Es ist einfach nur ein Kampf gegen die M?rder von Robert. Aber um an diese Leute heranzukommen, m?ssen wir uns leider mit der IRA und mit Sinn Fein auseinander setzen."

Die sechs Frauen leben zwischen Alltag und Albtraum, zwischen Kraft und Verzweiflung. Sie wissen, dass es noch ein schwerer Weg ist bis zum Tag der Gerechtigkeit. Denn Rache wollen sie nicht. Und sie wissen auch, dass da noch viele Tage der Trauer sein werden. "Ich wei? nicht, wie es weitergehen soll; wie ich weiterleben soll ohne ihn", sagt Bridgeen Hagen. "Aber er w?re bestimmt stolz darauf, dass wir weiter k?mpfen." So stolz wie viele Menschen in Nordirland, die den Terror satt haben.

12.10.05 14:56
 


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