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fussek

Guten Tach!

ja hallo erstmal...
ich bin der l?nd und komme aus der wundersch?nen ruhrpottmetropole BOCHUM !einige kennen mich vielleicht schon, die anderen werden mich bald kennenlernen... ;-) .meine hobbys sind fussek zocken, ins (ruhr)stadion gehen (bochum rulez!!), kacke labern, lesen (nix geht ?ber david baldacci, stephen king & tom clancy) und geile musik h?ren (the offspring, green day, social distortion, arctic monkeys, stereophonics, gorillaz, daft punk, a perfect circle, mando diao, manu chao & radio bemba sound system, rhcp und viele mehr).ich bin ?brigens fussball-fanatiker und gl?hender anh?nger des vfl bochum.bin grad inna zw?lften jgs. des schiller- und ruhr-gymnasiums witten (im ?brigen die grottigste stadt hier in der n?he) und wens interessiert, als lk hab ich englisch und erdkunde.die site wird erstmal so provisorisch aufgebaut bleiben, bis ich mir mal die zeit nehme dat ganze umzugestalten....sie soll haupts?chlich dem zweck dienen lollige artikel oder bemerkenswerte sites aus den unendlichen tiefen des webs rauszustellen, ab und an will ich dann auch mal wat neues von mir erz?hlen (w?r dann praktisch so ne art selbstbesch?ftigungstherapie in tagebuchform, ich wei? dat das hier eh kaum jemand lesen wird .oki, dat sollz dann ertsmal gewesen sein, bis dat n?xte ma denn, nech...t?ssi
10.9.05 15:47


You'll never sing alone

Im Mutterland des Fu?balls ist vieles anders. Autoverkehr, Essen - und unter anderem auch die Sangesfreudigkeit der Stadionbesucher. Gottseidank vertrauen die Briten bei ihren Darbietungen nicht nur auf Stimmkraft. Die Fans auf der Insel sind auch noch einfallsreich.

Deutschland - Land der Dichter, Denker und M?nnergesangsvereine. Wohlig schunkelnd schmettert der deutsche Mann seine Lieder und ist gl?cklich dabei. Ganz anders dagegen die Briten. Der britische Mann singt nicht, au?er es handelt sich um Tom Jones, Engelbert Humperdinck oder Rod Stewart. Es gibt aber ein Biotop, in welchem die Sangeskunst des britischen Mannes dem seines kontinentalen Gegenst?cks ?berlegen ist - beim Fu?ball.

Wer jemals bei einem Spiel in einem ausverkauften britischen Stadion war, wird dies best?tigen k?nnen. Nichts, aber auch gar nichts klingt wie ein britischer Ground. Sogar aus der Konserve l?sst einem das noch wohlige Schauer ?ber den R?cken laufen. Einfach "Three Lions" (vulgo: "Football's Coming Home") von den Lightning Seeds in den CD-Spieler einlegen, Augen zumachen und das Intro genie?en.

Liverpooler Fans: Opfer von Schm?hges?ngen
Die Lieder, die die Fans der britischen Vereine singen, sind nicht immer wahnsinnig melodisch und sehr h?ufig politisch unkorrekt. Sie bestimmen aber die Atmosph?re beim Spiel und zu einem Teil auch den Stellenwert des Vereins in der Hierarchie der verschiedenen Clubs. Der Kommentar "Shit fans, no songs" fasst das sch?n zusammen. Und die Lieder sind zum Teil einfach sehr komisch - finden zumindest mehrere Millionen M?nner auf der Insel.

Es ist geradezu unglaublich, wie kreativ manche Fangruppen sind, um ihren Verein und einzelne Spieler zu feiern. Ein Beispiel. Bobby Zamora, derzeit bei West Ham United, st?rmte fr?her f?r Brighton and Hove Albion. Deren Fans feierten ihn mit "When the ball hits the goal, it's not Shearer nor Cole, that's Zamora", das Ganze zur Meldodie von Dean Martins Klassiker "That's Amore". Auf ein solches Liebesbekenntnis wartete man in deutschen Stadien bislang vergeblich.

Auch ein deutscher Spieler wurde schon von den Fans mit einem eigenen Lied geehrt. Aus dem Mary-Poppins-Hit "Chim Chiminee" machten die Fans von Tottenham Hotspur "Chim Chiminee, Chim Chiminee, Chim Chim Chiroo, Jurgen was a German but now he's a Jew". Gemeint war der heutige Bundestrainer und ehemalige Spurs-Spieler J?rgen Klinsmann. Wegen der starken j?dischen Community bei Tottenham bezeichnen sich die Anh?nger des Londoner Clubs als "Jew" oder "Yid". Letzteres ist die Abk?rzung f?r "Yiddish".

ZUR PERSON

Volker Gulde, 36, lebt seit vier Jahren im Vereinigten K?nigreich und arbeitet f?r das Londoner B?ro einer bekannten Rating-Agentur. Von 2001 bis 2004 war der Rechtsanwalt und Betriebswirt als DAAD-Hochschullektor an der University of Strathclyde in Glasgow. Gulde ist Fan des VfB Stuttgart, schw?rmt aber auch f?r Tottenham, Galway und Celtic. Sein Traum ist ein WM-Finale zwischen Deutschland und Schottland.

Die Sympathiebekundungen f?r Uwe R?sler in dessen Zeit beim FC Southampton sind hingegen mit gro?er Zur?ckhaltung zu genie?en. "Rosler's dad's a german, he wears a german hat, he dropped a bomb on Fratton, and we love him just for that." Fratton Park ist das Stadion der Lokalrivalen Pourtsmouth. Hmmh. Ber?hmte Fans sind ebenfalls ein willkommener Anlass, ein neues Lied zu schaffen. "Osama, ooh ooh, Osama, ooh ooh, he supports the Arsenal, he's hiding near Kabul." Bin Laden war in seiner Jugend ein Anh?nger der "Gunners", wie Arsenal auch genannt wird.

Feiern ist eine Seite der Medaille, die Beschimpfung anderer Clubs und ihrer Spieler die andere. So f?hrte das landesweit gepflegte Vorurteil, die Menschen aus Liverpool ("Scouses") w?rden alles klauen, was nicht niet- und nagelfest ist, zu einer ganz speziellen Version des DJ-?tzi-Hits "Hey Baby". Gerne wurde und wird intoniert: "Hey, Scouse, ooh, aah, I want to know, where's my video." Noch deftiger geriet das Bashing des ehemaligen Liverpooler St?rmers Wayne Rooney, der fr?her f?r den FC Everton kickte und inzwischen bei Manchester United unter Vertrag steht: "He's fat, he's Scouse, he's probably robbed your house - Rooney, Rooney."
9.10.05 18:21


Ein Herz für Jacques Chirac

Wie ein Stimmenimitator die franz?sische Nationalelf foulte

Da staunt der Fu?ball-Fan: Vor dem Spiel gegen Irland am Mittwochabend haben die franz?sischen Fu?ball-Nationalspieler ihre Hand aufs Herz gelegt, als die ?Marsellaise? gespielt wurde.

Was ist hier los?! dachte sich der Fernsehzuschauer, der an solch patriotischen Elan der Spieler nicht gew?hnt ist. Irgendetwas stimmt nicht; aber vielleicht wollen unsere Landsleute nur beweisen, dass sie keine S?ldner sind. Das schlie?lich wird Stars wie Zinedine Zidane seit langem vorgeworfen. Ein Zeichen also daf?r, wie stolz sie sind, das blaue Trikot zu tragen? Und alles daf?r tun werden, um sich f?r die Weltmeisterschaft in Deutschland zu qualifizieren?

Schlie?lich herrschte h?chste Gefahr im Dubliner Stadion Lansdowne Road. Sollten die Franzosen schon wieder patzen oder sogar verlieren, w?ren die WM-Chancen der Tricolores dramatisch geschrumpft. Die Bleus gewannen jedoch 1:0, dank Thierry Henry.

War Patriotismus der Urheber des Sieges? Oder sogar der Pr?sident? Jacques Chirac hatte kurz vor dem Spiel den Trainer Raymond Domenech angerufen. Von seinem Krankenbett aus erkundigte er sich, wie es der Mannschaft gehe. Er wisse, wie wichtig die Begegnung sei. ?Danke, sie ist in guter Form?, antwortet Domenech, ?Aber wie geht es Ihnen?? ?Gut?, sagt der Pr?sident, mit belegter Stimme. ?Kann ich Zidane sprechen?? Der Star steht gerade nicht zu Verf?gung. Also ruft Chirac eine Viertelstunde sp?ter wieder an: ?Ich wollte Sie pers?nlich aufmuntern,? sagt der m?de Pr?sident. ?Die Mannschaft ist gut drauf, wir sind bereit, ich hoffe, wir werden erfolgreich sein,? beruhigt Zidane. ?Wird Thuram spielen? Meine Frau l?sst Sie gr??en? sagt Chirac, der f?r seine Volksn?he bekannt ist. Als er auflegt, wagt er eine letzte Frage: ?Ich h?tte eine Bitte. K?nnen Sie die Hand aufs Herz legen, wenn die Marseillaise gespielt wird? F?r das Land und f?r mich.? ?Wir werden es tun,? antwortet Zidane, ?Wir werden dar?ber sprechen. Ich w?nsche Ihnen gute Besserung.? Jacques Chirac, immer noch mit schmerzender Stimme, aber zufrieden: ?Es lebe die franz?sische Mannschaft. Auf wiedersehen, Zizou.?

Um 20:45 Uhr zeigten die Bleus dann ganz Frankreich ihre Gehorsamkeit. ?Sie k?nnen die Entschlossenheit der Mannschaft sehen? sagte der Fernseh-Kommentator, ?berrascht und beeindruckt.

Eine sch?ne Geschichte, abgesehen davon, dass der franz?sische Pr?sident nie in Dublin angerufen hat. Der Stimmenimitator Gerald Dahan, bekannt aus dem Radiosender Rires et Chansons (Witze und Musik), hat die Mannschaft und das ganze Land get?uscht. Daf?r hat er viel Aufmerksamkeit geerntet.


5.10.05 14:06


Putin soll Schiedsrichter spielen

Ein bizarrer Fu?ballstreit in Tschetschenien

Die meisten Spieler haben die Stadt, die sie regelm??ig auf dem Fu?ballplatz vertreten, noch nie gesehen. Der von den Fans verehrte Torwart von Terek Grosny ist kein Tschetschene, sondern ein Russe. Auch die Spieler, die auf das Feld laufen, sind Legion?re, die die Mannschaftsleitung bei russischen Vereinen zusammengekauft hat. Wegen der nach wie vor desolaten Sicherheitslage in der Rebellenrepublik im russischen Nordkaukasus trainiert Terek Grosny in den Stadien der Nachbarregionen. Dort werden auch Spiele in der russischen Liga ausgetragen. Weil der politische Wille zum Frieden fehlt, muss ein Fu?ballteam als Symbol f?r Stabilit?t herhalten, von der die Krisenregion nach zehn Jahren Krieg entfernter denn je ist.

Wider Erwarten gewann das Team im vergangenen Jahr den russischen Landespokal und qualifizierte sich damit sogar f?r den Uefa-Cup ? zum Grausen westeurop?ischer Spieler und Sportfunktion?re, die sich bereits Ausw?rtsspiele in der ber?chtigten Region ausmalten. Die Bef?rchtungen waren grundlos. Terek Grosny schied bereits in der ersten Qualifikationsrunde aus. Auch in der nationalen Liga st?rzte der Verein auf den letzten Tabellenplatz ab. Schuld an dem Desaster sind nach Meinung der Klubleitung um Ramzan Kadyrow, der Tschetscheniens Vizepremier ist und ein gef?rchteter Milit?rf?hrer mit einer Privatarmee von 3000 K?mpfern, nicht etwa die Spieler, sondern die Schiedsrichter.

Die russischen Referees, so streute es die Klubleitung nach dem letzten verpatzten Spiel am vergangenen Mittwoch, h?tten Terek ?durch systematische Fehlentscheidungen? in der laufenden Saison bereits um 15 Punkte betrogen. Staatsfeinde seien am Werk, die Terek Grosny aus der ersten russischen Liga verdr?ngen wollten, um Putins Friedensplan f?r die Region zu unterlaufen, hie? der Vorwurf. Nun fordert die Fangemeinde von Terek ein Machtwort Putins. Der russische Pr?sident soll dem Klub die verlorenen Punkte per Dekret zusprechen.

Umgehend schloss sich auch Tschetscheniens Pr?sident Alu Alchanow den Protesten an. Terek Grosny, sagte er der regierungsnahen Zeitung ?Iswestija?, sei die ?Visitenkarte Tschetscheniens? und m?sse ernst genommen werden. Dagegen bezeichnete Witali Mutko, der Chef des russischen Fu?ballverbandes, die Vorw?rfe als absurd. ?Ich bin mir absolut sicher, dass es keine Verschw?rung gegen Terek gibt?, sagte Mutko.

Die Tschetschenen lassen sich davon nicht so leicht ?berzeugen. Sie verbinden nationale Hoffnungen mit dem Verein in der Hauptstadt, auch wenn dort fast nur Russen spielen. Der Klub ist nach dem Fluss Terek benannt, der im n?rdlichen Kaukasusvorland nach Meinung vieler Tschetschenen die nat?rliche Grenze zu Russland darstellt.

Tschetscheniens Sportminister Wjatscheslaw Fetissow hat inzwischen der Mannschaft und den w?tenden Fans die ?umgehende Kl?rung der Vorw?rfe? zugesagt. Putin selbst wollte sich bislang nicht zu dem Vorschlag ?u?ern, den Streit als Oberschiedsrichter zu schlichten. Die ?Iswestija? spottete, dass es der Kreml bei einer einmaligen Sch?tzenhilfe f?r bedr?ngte Fu?baller nicht belassen sollte. Der Armee-Sportklub ZSKA m?sse, um das ramponierte Ansehen der Streitkr?fte aufzupolieren, k?nftig mindestens auf Platz drei gesetzt werden, schlug die Zeitung vor. Auf Vorzugsbehandlung habe demnach auch Zenit St. Petersburg Anspruch. Dem Erstligisten sollen Putins heimliche Sympathien geh?ren.

gefunden am 21.9.2005 auf http://www.tagesspiegel.de/sport/index.asp?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/20.09.2005/2065317.asp#art
21.9.05 20:59


Eitle Fussballer...

Hei?e Nummer mit den Zahlen

In einigen Clubs gab es schon reichlich ?rger, weil sich die
Spieler ?ber die Vergabe der R?ckennummern zankten. Selbst
Stars wie David Beckham mussten zuweilen ihre W?nsche
hintanstellen. Christoph Biermann hat einige der am?santesten
Zahlenstreitereien zusammengestellt.

1 Pantelis Kafes (Paok Saloniki)
Der Grieche tr?gt die R?ckennummer, die eigentlich Torh?tern
vorbehalten ist, im Mittelfeld bei Olympiakos Pir?us, wie er
es auch schon bei Paok Saloniki tat.

1+8 Ivan Zamorano (Inter Mailand)
Es war kr?nkend f?r den Chilenen, dass er 1997 die
R?ckennummer 9 abgeben musste, als Ronaldo zu Inter Mailand
kam. Offiziell trug Zamorano fortan die 18, doch zwischen
beide Ziffern wurde ein Pluszeichen geschummelt.

23 David Beckham (Real Madrid)
Als David Beckham zu Real Madrid wechselte, war die
R?ckennummer 7, die bei Manchester United sein Markenzeichen
gewesen war, bereits unverr?ckbar an Ra?l vergeben. Also
w?hlte Beckham die 23, die sein Sportheld trug, der
Basketballspieler Michael Jordan.

69 Bixente Lizarazu (FC Bayern M?nchen)
Die h?chste R?ckennummer in der bisherigen Geschichte der
Bundesliga w?hlte Lizarazu, als er in der Saison 2004/05 zum
FC Bayern zur?ckkehrte, weil er 1969 geboren wurde, 1,69
Meter gro? ist und 69 Kilogramm wiegt.

77 Benni McCarthy (FC Porto)
Als der S?dafrikaner von Celta Vigo zum FC Porto wechselte,
trug Secretario dort noch die 7, also "verdoppelte"
McCarthy seine Lieblingsnummer.

88 Gianluigi Buffon (AC Parma)
Weil die 88 als geheimes Erkennungszeichen von Neonazis gilt
(die 8 steht demnach f?r H, den achten Buchstaben im
Alphabet, und die 88 als Abk?rzung f?r "Heil
Hitler"), wurde Buffon stark kritisiert, als er in Parma
just diese Nummer w?hlte. Der Torh?ter selbst verwies auf die
vier Kreise der 88 und das italienische Sprichwort: "Ein
starker Mann hat vier Eier." Sp?ter stieg Buffon auf die
77 und inzwischen n?chtern und gereift auf die 1 um.

99 Hossam Ahmed Mido (AS Rom)
Als der ?gypter im Sommer 2004 von Marseille zwischenzeitlich
zum AS Rom wechselte, war die 9 schon vergeben, also entschied
sich der St?rmer f?r die 99. Nach seinem Transfer zu Tottenham
Hotspur bekam Mido die 15.

Anmerkung: Genannt ist immer der Club, dem der Fu?baller
gerade angeh?rte, als er sich f?r eine ganz besondere
R?ckennummer entschied. Buffon etwa ist derzeit bei Juventus
Turin unter Vertrag, Zamorano beendete 2003 seine aktive
Laufbahn.


13.9.05 20:18


Beeindruckend:Cristiano Lucarelli

"Ich bin seit Geburt Kommunist"

Seine Biografie ist Pflichtlekt?re auf dem Gymnasium. In Livorno, versteht sich. Dort ist Cristiano Lucarelli geboren, dort spielt er seit zwei Jahren. 2004 schoss er den Klub aus der Toskana mit 29 Toren in die Serie A. Eine R?ckkehr nach 55 Jahren.

Dann klopfte der AC Turin an, bot zwei Millionen Euro Abl?se und ein f?rstliches Gehalt. "Ich habe genug Geld und will hier bleiben", sagte Lucarelli trocken, k?rzte sich sein Gehalt selbst um 100 000 Euro und schrieb das Buch: "Behaltet Eure Million".

Es endet mit dem Satz: "Livorno ist nicht nur irgendeine Mannschaft, sondern eine der Kr?fte, die den Fu?ball in Italien retten werden." Er rettete Livorno in der vergangenen Saison mit 24 Treffern und wurde damit Torsch?tzenk?nig der Serie A.

Lucarelli ist kein gew?hnlicher Spieler. Schuss- und kopfballstark und ein Mann der Kurve. "Der Calcio stinkt gewaltig. Vorm Stadion sollte man einen Meckerkasten f?r Fans anbringen. Da w?rden die staubigen Funktion?re aber Atemnot bekommen." Der gr??ten Fangruppe, den Autonomen Brigaden, steht er besonders nah. Die Nummer 99 tr?gt Lucarelli, weil sich die Gruppe 1999 gegr?ndet hat. Sie teilen nicht nur sportliche Sympathien.

Livorno ist linker als links, die Brigaden nennen Che Guevara ihr Vorbild und Lucarelli macht aus seiner politischen ?berzeugung auch kein Geheimnis: "Ich bin seit Geburt Kommunist." Die kubanische Tageszeitung "Granma" widmete Livorno bereits eine l?ngere Reportage, f?r den kommenden Sommer machte Lucarelli ein Spiel in Havanna aus.

Den gro?en Klubs aus dem Norden ist der 29-J?hrige ein Dorn im Auge. So strafte die Liga Lucarellis zum Kommunistengru? geballte Faust dreimal sch?rfer als den ausgestreckten Arm von Paolo Di Canio. "Kein Wunder", konterte Lucarelli. "2004 stiegen Perugia, Modena, Empoli, Ancona ab. Alle mit linksorientierten Fans und Che-Plakaten."

Che Guevara wurde auch ihm schon zum Verh?ngnis. Nach seinem ersten U-21-Treffer jubelte Lucarelli im Shirt mit dem Konterfei des kubanischen Revolution?rs. Der Verband lie? ihn zahlen und berief Lucarelli nie wieder in die U 21. Daf?r ist er nun im erweiterten Kreis der gro?en Azzurri gelandet. Bei seinem Deb?t gegen Serbien (1:1) traf er prompt - ohne Che Guevara. Leise Hoffnungen auf die WM hat er noch.

Die h?tte er sich fast in England verdienen k?nnen. Kurz vor Transferschluss bot Tottenham f?nf Millionen Euro. Livornos Pr?sident lehnte br?sk ab und bezeichnete Lucarelli als S?ldner. Der gab darauf seine Kapit?nsbinde ab. "Ich f?hle mich gedem?tigt. Zum Gl?ck spiele ich nicht f?r ihn, sondern f?r die Fans, die bezahlen und Spa? erwarten. F?r dieses Trikot habe ich alles gegeben und werde es auch in Zukunft." Im ersten Saisonspiel ging Livorno schon nach 14 Minuten in F?hrung. Torsch?tze: Cristiano Lucarelli.
11.9.05 13:56





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